Slide mit einem Überblick über die folgenden Auswahlkriterien © SZB
Überblicksdarstellung der Auswahlkriterien

Auswahlkriterien der Forumsteilnehmenden aus der Gesellschaft

Arbeitsgruppe: Vorschlagsliste Forumsteilnehmer

Stand: 16.12.2016, H. Borghorst/V. Hassemer

1 Vorbemerkung

Das „Berlin-Forum: Stadtstrategie“ hat das Ziel, zu einer Zukunftsvision für Berlin im
21. Jahrhundert und zu daraus abgeleiteten exemplarischen Handlungsempfehlungen für Politik, Gesellschaft und Verwaltung zu arbeiten. Dieser Prozess wird gemeinsam von Politik und Verwaltung auf der einen Seite und von der städtischen Zivilgesellschaft auf der anderen Seite verantwortet und durchgeführt. Beide Seiten begegnen sich auf Augenhöhe.

Das Berlin-Forum setzt sich aus 30 Personen aus Politik und Verwaltung sowie 30 Personen aus der städtischen Zivilgesellschaft zusammen. Politik und Verwaltung werden durch ausgewählte Vertreter von Regierung und Abgeordneten, auf Senats- und Bezirksebene, vertreten. Die Entscheidung über diese Vertreter wird allein auf dieser Seite getroffen.

Die Auswahl der Vertreter der städtischen Zivilgesellschaft muss von dieser geleistet werden. Dies ist eine anspruchsvolle Aufgabe und bedarf der intensiven und vertrauensvollen Vorbereitung und der gegenseitigen Abstimmung. Die Auswahl von Bürgerinnen und Bürgern Berlins soll insgesamt die Unterschiedlichkeiten der Berliner Bevölkerung berücksichtigen und jede Einseitigkeit und gezielte Interessengebundenheit vermeiden.

Die zu bestimmenden Persönlichkeiten sollen sich auf eine gemeinsame Arbeit einlassen, die sich am Gemeinwohl und einer Gesamtentwicklung Berlins orientiert.

Die Stiftung Zukunft Berlin entwickelt eine Vorschlagsliste für die 30 Teilnehmer des Berlin-Forums und bespricht sie mit zahlreichen unterschiedlichen Partnern in der Gesellschaft. Diese Vorschlagsliste kann im Ergebnis nicht den Anspruch erheben, die „einzig denkbare“, objektiv und repräsentativ für die Berliner Gesellschaft zu sein. Trotzdem ist es notwendig, alles zu tun, damit dieses Ziel möglichst weitgehend erreicht wird. Dazu ist es selbstverständlich, Kriterien zu formulieren, an denen sich die Auswahl orientiert.

2 Grundsätzliche Kriterien für die Auswahl der Vertreter der Zivilgesellschaft

Im Folgenden werden Kriterien aufgestellt. Die Reihenfolge bedeutet keine Gewichtung.

  • Die Teilnehmer sollen die Breite der Stadtgesellschaft wiedergeben. Es geht vor allem um eine inhaltliche Kompetenz. Sie sollen Kenntnisse, Erfahrungen und Betroffenenwissen einbringen.
  • Den Persönlichkeiten soll in besonderer Weise zugetraut werden, die unterschied-lichen Realitäten, Herausforderungen und Chancen Berlins zum Tragen zu bringen und im Sinne einer Zukunftsvision abzuwägen.
  • Die Teilnehmer werden nicht als Repräsentanten und Funktionsträger von Institutionen und Organisationen berufen, sondern als kompetente und argumentationsstarke Vertreter der Belange und Erfahrungen, auch der Kenntnisse der Zivilgesellschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
  • Die Teilnehmer sollen interessiert und offen für Neues sein sowie Rituale üblicher Auseinandersetzungen durchbrechen und über den Tellerrand hinaus denken können. Qualität entscheidet, nicht Proporz.
  • Die Teilnehmer müssen eine kontinuierliche und ausdauernde Mitarbeit über den gesamten Prozess des Berlin-Forums gewährleisten. Vertretungen werden nicht zugelassen.
  • Durch die Auswahl der Teilnehmer soll auch sichergestellt werden, dass die „Ungehörten“ und die „Schweigenden“ sowie die nicht „institutionell“ Vertretenen mit ihren Interessen, Betroffenheiten und „Verängstigungen“ hörbar gemacht werden.

3 Einzelne Kriterien für die Auswahl  der Vertreter der Zivilgesellschaft

  • Die Auswahl soll eine vorzeigbare „Mischung“ wiedergeben: Frauen und Männer, Jung und Alt, Berliner mit Osterfahrung und mit Westerfahrung, Neuberliner nach der Wende, Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
  • Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen sind zu berücksichtigen: Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Stadtentwicklung, Soziales, Start ups, Weltanschauungen, Migration, Bildung, Sport, Kiezentwicklung und Internationales, Perspektive aus Sicht Brandenburgs und des Bundes.
  • Auch Persönlichkeiten, die in besonderer Weise den „Blick von außen“ einbringen können.
  • Persönlichkeiten, die Erfahrungen und Kenntnisse aus gesellschaftlichen Organisationen und Institutionen, auch aus dem Bereich von Gemeinnützigkeit und Selbstorganisation wie Stiftungen, Genossenschaften und NGOs, mitbringen.
  • Keine Vertreter aus populistischen Bewegungen, aber Vertreter, die die Inhalte, Denkstile, Haltungen und Milieus kennen, verstehen und einbringen.
  • Der Anteil ehemaliger Berliner Politiker an den Teilnehmern sollte so gering wie möglich gehalten werden.

5 Positionen auf Seiten der Zivilgesellschaft sollen bis kurz vor Beginn des Berlin-Forums offen gehalten werden, um abschließend flexibel auf neue Erwartungen reagieren zu können.

Verantwortlich für die Initiative

  • Dr. Hermann Borghorst
  • Dr. Volker Hassemer

Koordination

Mitwirkende

  • Hartmut Bäumer
  • Hermann Borghorst
  • Philipp Bouteiller
  • Wolfgang Branoner
  • Ulrich Deppendorf
  • Ton Doesburg
  • Manfred Gentz
  • Birgit Grundmann
  • Marion Haß
  • Roland Hetzer
  • Richard Hilmer
  • Barbara John
  • Wolfgang Kaschuba
  • Alexander Kiock
  • Urs Kohlbrenner
  • Rolf Kreibich
  • Erik Lindner
  • Cornelia Poczka
  • Stefan Richter
  • Thomas Schindler
  • Peter Schiwy
  • Peter Schiwy
  • Günter Stock
  • Carl Wechselberg
  • Matthias Weidlich
  • Jürgen Werner
  • Andre Wilkens
  • Jürgen Zöllner
  • Michael Zürn

Dokumente

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