Für einen neuen Umgang mit Stadträumen

Ungenutzte Immobilien, Freiflächen, unbebaute Grundstücke, Konversionsflächen etc. stellen ein erhebliches Potenzial und Kapital der Stadt und der Stadtgesellschaft dar. Wer oder was diese Flächen und Gebäude nutzen darf oder sollte, wird in der Stadtgesellschaft zumindest an herausragenden Beispielen immer wieder stark diskutiert. International laufen Debatten über „Land Management“, „Urban Prosperity“ oder „Commons“. Berlin hat hier mit seinen räumlichen Potenzialen, mit seiner Akteursvielfalt und seiner bisher erbrachten Intergrationsleistung die Chance, Maßstäbe zu setzen.

Eine wichtige Entscheidung für die Stadt war, vorhandene Räume nicht mehr nur nach ihrem finanziellen Ertragswert, sondern auch nach ihrem langfristigen Mehrwert für die Entwicklung Berlins,also nach ihrer Stadtnützlichkeit,zu entwickeln und zu vergeben. Diese Grundsatzentscheidung verlangt nun jedoch ein Verfahren, das unterschiedliche Bedarfe und Potenziale berücksichtigt und die Nutzung transparent plant.

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